Breitbrunn - Aus dem Gemeindeleben

In der Gemeinderatssitzung vom 28.05.2024 wurde mehrheitlich beschlossen, die Bauvoranfrage zur Errichtung eines neuen Feuerwehrgerätehauses am Bauhofgelände ans Landratsamt zur Prüfung weiterzuleiten. Für die Planung sind der Gemeinde bisher keine Kosten entstanden. Aufgrund mehrerer Mängel (zu wenig Platz für das neue MTW, gefährliche Ausfahrt an der Hauptstraße, alte Heizung, keine Damenumkleide etc.) sieht der Gemeinderat grundsätzlich Bedarf, sich über einen Neubau Gedanken zu machen. Dies wurde erstmalig im Jahr 2024 durch geänderte Förderbedingungen und das Auslaufen der Zweckbindung früherer Förderungen möglich bzw. interessant. Der Standort am Bauhofgelände wird zwar weiterhin als nicht ideal angesehen, jedoch soll mit der Bauvoranfrage grundsätzlich geklärt werden, ob ein Neubau im Außenbereich überhaupt in Frage kommt bzw. genehmigungsfähig wäre. Parallel dazu werden weitere Standorte in der Gemeinde geprüft.

Ein weiterer Bauantrag zum Umbau eines bestehenden Wohnhauses in der Hauptstraße von Breitbrunn mit dem Anbau eines überdachten Balkons und der Errichtung eines Abstellraums wurde einhellig begrüßt, da dieses Vorhaben der Innenentwicklung dient und mehr Wohnraum im Bestand geschaffen werden kann.

Unter Informationen wurde der Zeitplan für die kommunale Wärmeplanung vorgestellt. Das Konzept soll möglichst bis zum Jahresende fertiggestellt sein. Es wird vom IfE Institut Amberg in interkommunaler Zusammenarbeit mit den anderen VG-Gemeinden bearbeitet. In der Studie werden nochmals Fragebögen an alle Bewohner ausgegeben. Das IfE Institut hat die Gemeinde schon in anderen Fällen im Rahmen des landkreisweiten Energieeffizienz-Netzwerks beraten und die Machbarkeitsstudie für ein mögliches Nahwärmenetz in Breitbrunn betreut.

Ebenfalls bekanntgegeben wurde die Auszeichnung der GUT und des Landkreises im Wettbewerb „Klimaneutrale Kommune 2023“ für das Gemeinschaftsprojekt „Energiewende“. Auch die Gemeinde Breitbrunn hat eine Urkunde dafür erhalten.

Der erste Workshop im Rahmen des vergebenen Sturzflutrisikomanagements wird Ende Juli stattfinden. Die Ergebnisse werden anschließend bekanntgegeben. Des Weiteren wurde mitgeteilt, dass die Schließanlage im Gemeindezentrum mittlerweile umgerüstet ist. Wer noch alte Schlüssel besitzt, kann diese über den Briefkasten am Gemeindezentrum abgeben. Auch die neuesten Informationen zur Arbeit in unserer ILE Lebensregion+ wurden bekannt gemacht (ILEK Erstellung mit Abschlussveranstaltung im Oktober, interkommunale Aktivitäten im Bereich Jugendarbeit, Förderung interkommunaler Zusammenarbeit in Bereichen der Verwaltung und der Bauhöfe…). Das jährlich zur Verfügung stehende Regionalbudget in Höhe von 100.000 Euro für die Lebensregion+ wird es – trotz Kürzungen der Mittel beim Amt für ländliche Entwicklung (ALE) weiter geben.

In nichtöffentlicher Sitzung wurde die Konzession für die Stromversorgung wieder an das Bayernwerk vergeben. Die Konzession läuft zum 11.02.2027 aus und wurde für die nächsten 20 Jahre vergeben. Die Bayernwerk Netz GmbH war die einzige Bewerberin im Ausschreibungsverfahren.

Leider ist es nicht gelungen, bereits im Schuljahr 2024/2025 eine Mittagsbetreuung an der Grundschule in Kirchlauter anzubieten. Die vom vorgesehenen Betreiber, der ISO Bamberg e.V., durchgeführte Abfrage bei den Eltern hat nicht die ausreichende Anzahl von Anmeldungen gebracht. Zur Einrichtung einer Gruppe, die dann auch entsprechend gefördert werden kann, wären 12 Zusagen nötig gewesen. Für die Eltern, die auf eine Ganztagsbetreuung angewiesen sind, wurde jetzt die Möglichkeit geschaffen, die Mittagsbetreuung in Ebelsbach mit zu nutzen. Im Schuljahr 2025/2026 soll dann mit einer offenen Ganztagsschule im Schulhaus in Kirchlauter gestartet werden. Ab diesem Zeitpunkt greift dann auch der Rechtsanspruch auf eine Ganztagesbetreuung für die Schüler im Grundschulalter der ersten Jahrgangsstufe. Die in Kombination mit der Ganztagesbetreuung angebotene offene kommunale Jugendarbeit wird ebenfalls um ein Jahr auf Anfang 2026 verschoben.

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